Kategorie: Stricken

Weste Ording 1

Weste Ording 1

Die Vorlage zu der Weste Ording ist aus Jutta Bückers Buch „Die Farben des Nordens“. Ich habe die Anleitung für mich ein wenig geändert und auch ein ganz anderes Garn genommen. Es war vorhanden und sollte endlich verarbeitet werden. Gekauft hatte ich es vor vielen Jahren bei einem Sonderverkauf in der Hamburger Wollfabrik. Es ist so lange her, dass ich nicht einmal mehr weiß, aus welchen Fäden das Garn gesponnen ist, es war aber etwas „Edles“.

Wie aus diesen Strick-Schläuchen jemals eine mir passende Weste werden soll, ist mir nicht ganz klar. Aber es war wie immer, der erste Anschlag war viel zu weit und das zweite Versuch dann wohl eher knapp bemessen. Dazu das Rippenmuster, dass sich gut zusammenzieht. Eigentlich ja gewollt, leiert nicht so aus. Aber bei einer offenen Weste eher unpassend. Das liegt wohl an meinem Garn, die Weste in Buch fällt ganz locker um das Model.

Der erste Versuch, der Weste ein wenig die Spannung zu nehmen, ist das Spannen, Befeuchten und Trocknen lassen. Dazu habe ich zum Schutz des Teppichbodens zuerst ein großes Handtuch ausgelegt. Darauf stecke ich die Teile der Weste nach dem Schnittmuster.

Das sieht doch schon viel besser aus. Nun noch einsprühen und mit einem feuchten Tuch zudecken.

Jetzt heißt es abwarten. Zuerst wird das trockene Tuch abgenommen, danach müssen die Westenteile durchtrocknen. Erst dann kann ich die Stecknadeln entfernen.

Und hoffe sehr darauf, dass die Teile sich nach dieser Prozedur weniger zusammenziehen. Es gäbe noch eine zweite Methode, das Dämpfen, aber das würde wahrscheinlich die Struktur der Strickteile verändern, platt drücken. Und das will ich nicht wirklich. Also erstmal hoffen.

 

Socken Norwegen 4

Socken Norwegen 4

Das sieht doch schon mal gut aus. Der erste Farbwechsel nach dem Bündchen passt und auch die ersten roten Maschen liegen auf der gleichen Höhe wie bei der ersten Socke.

Schön, dass Regia uns die Suche nach dem richtigen Anfang für die zweite Socke mit den Garnen aus der Pairfect-Serie abnimmt. Da habe ich nämlich manchmal meine Zweifel, besonders bei kleinteiligen Mustern und sehr ähnlichen Farben ist der Übergang schwer zu erkennen. Aber es gibt auch Strickerinnen, denen ist es egal, ob die zweite Socke genauso aussieht wie die erste oder nicht. Mich macht es nervös, wenn meine Socken verschiedne Spitzen haben.

Socken Norwegen 3

Socken Norwegen 3

Die erste Socke ist fertig. Da ich nur Schuhgröße 37 trage und das Garn natürlich auch für größere Socken reichen soll, musste ich ziemlich viel Garn aus dem Knäul ziehen, bevor die gelbe Markierung erreicht war. Gelb auch noch rausziehen und vor dem Blau abschneiden.

Jetzt werde ich die Maschen für die zweite Socke anschlagen und bin sehr gespannt, ob  sie wirklich gleich wird.

 

Jacke Zoraya 4

Jacke Zoraya 4

Ein klitzekleiner Nachteil beim Stricken nach der „Raglan-Von-Oben“-Methode sind die sehr langen Reihen/Runden am Ende der Passe, also bevor die Maschen für die Ärmel stillgelegt werden. Diesen Schritt habe ich auch im Urlaub, man hat ja sonst nichts zu tun, geschafft. Wie von Birigt Freyer vorgeschlagen, habe ich die Maschen auf einen „dicken“, in meinem Fall doppelten Faden gezogen. Die Fäden habe ich verknotet und hoffe, dass die Knoten halten.

Weitere 10 cm werde ich im Streifenmuster stricken, dann schließt sich eine breite Spitze an. Da ich mich inzwischen wieder an das Arbeiten mit dünnem Garn auf relativ dicken Nadeln gewöhnt habe und auch keine Zunahmen mehr erforderlich sind, freue ich mich auf das Muster.

 

Socken Norwegen 2

Socken Norwegen 2

An diesem Projekt bin ich „um die Ecke“ rum.

Seit vielen Jahren stricke ich die Jo-Jo- oder Bumerang-Ferse. Dabei werden in der ersten Hälfte die Reihen verkürzt und in der zweiten Hälfte wieder verlängert. Das ergibt dann die diagonale Linie. Damit es beim Wenden keine Löcher gibt, wird mit gedoppelten Maschen gearbeitet. Das liest sich zuerst alles ziemlich kompliziert. Ist es aber gar nicht und mir gefällt das Ergebnis.

Weiter geht es jetzt mit der Fleißarbeit. Der Fuß wird solange geradeaus weitergestrickt, bis der kleine Zeh mit reinpasst. Dann kommt die Spitze.

 

Jacke Zoraya 3

Jacke Zoraya 3

Inzwischen habe ich den Mustersatz für die Passe zweimal wiederholt und bin neugierig, ob das jetzt reicht. Damit die Jacke sich mal ganz ausdehnen kann, habe ich jedes der 5 Teile (Vorderteil links, Ärmel links, Rückenteil, Ärmel rechts und Vorderteil rechts) auf eine eigene Nadel gestrickt. Diese habe ich sorgfältig mit den Kappen verschlossen, damit mir keine Maschen verloren gehen. So sieht das nun aus.

Sieht doch gut aus – dachte ich, bis ich das Teil um meine Schultern legte. Es reicht nicht, der Armausschnitt ist noch zu eng. Ich muss also weiter zunehmen, aber nur noch einen halben Mustersatz. Und das bedeutet dann, dass ich bei der Fortsetzung genau hinschauen muss, damit ich den Anschluss für die weiteren Schritt finde.

Socken Norwegen 1

Socken Norwegen 1

Ganz leise hat sich ein neues Projekt in meine Werkstatt geschlichen. Immer, wenn ich unterwegs bin und mir die anderen Strickprojekte zu aufwändig sind, arbeite ich an Socken. Zu diesen gibt es eine Geschichte. Das Garn ist von Regia, einer deutschen Garn-Firma. Da das Design aber von Norwegern erdacht wurde, ist es mir im Sonmmerurlaub in Trondheim begegnet und ich habe es als Andenken gekauft und zurück nach Deutschland gebracht.

Es ist mein erster Versuch mit diesem speziellen Garn. Ein Stück gelber Faden markiert Anfang der ersten und zweiten Socke, so dass beide wirklich gleich werden sollen – ich bin sehr gespannt. Mir ist es wichtig, dass die beiden Socken annähernd gleich aussehen und es ist bei manchen Garnen wirklich schwer, den Anfang für die zweite richtig zu bestimmen.

Kurz-Ärmelschal Étoîle 7

Kurz-Ärmelschal Étoîle 7

Fertig gestrickt und für praktisch befunden!

Man schlüpft durch die Ärmel und der Schal schmiegt sich um Nacken , Schultern und Rücken. Und er bleibt da auch, verrutscht ncht. Danke Birgit Freyer für Idee und Anleitung.

So ganz richtig fertig bin ich noch nicht, lauwarm auswaschen und spannen steht noch an. Aber im Moment ist dafür kein Platz, das muss noch warten. Aber ich kann ihn auch so benutzen – brauche ich nur gerade nicht, wir haben Sommer. Hier noch die Rückenansicht.

Kurz-Ärmel-Schal 4

Kurz-Ärmel-Schal 4

Das Rückenteil ist endlich lang genug gewesen. Nachdem das Teil zur Runde geschlossen war, habe ich die Spitze gestrickt.

Der rechte Ärmel ist fertig und jetzt ist zu erkennen, wohin die Reise geht.

Im nächsten Schritt werde ich die Maschen aus dem provisorischen Anschlag aufschlingen und auch den linken Ärmel in Runden stricken.

Lace-Stricken auf einem Nadelspiel geht nicht, die Gefahr ist zu groß, dass Nadeln herausrutschen. Also habe ich das 40-cm-Seil an meine Nadelspitzen geschraubt. Aber das war ein ziemlicher Krampf, weil ich nur die normalen Spitzen habe. Für die andere Jacke, die ich in Arbeit habe, werde ich mir auf jeden Fall noch kurze Spitzen kaufen müssen.

Ein ganz langes Seil mit den normalen Nadelnspitzen werde ich brauchen, wenn ich die beiden Seiten des Rückenteils aufschlinge. Denn um die ganze Öffnung, die oben zu sehen ist, wird ebenfalls die Spitze gestrickt. Bei solchen Aktionen schaue ich immer zweimal hin, damit bei allen Spitzen die rechten Seiten außen liegen.

Ärmelschal 3

Ärmelschal 3

Das Rückenteil wächst, ist aber immer noch nicht lang genug.

Im Hintergrund ist zu sehen, was mich im Moment beschäftigt und mir nur abends noch ein wenig Zeit zum Handarbeiten lässt. Für das Patchwork-Treffen habe ich schon Quilts, Leisten und anderes Material zusammen gesucht. Heute geht es weiter mit den Vorbereitungen.