Kategorie: Patchwork

Sudoku-Quilt 2

Sudoku-Quilt 2

Die ersten Blöckchen habe ich genäht. Einige gehen ruckzuck und andere dauern etwas – sehr viel – länger. Aber es macht Spaß, was sicher auch an den frühlingsfrischen Farben liegt, die kann man in unserem trüben Winter gut gebrauchen.

Bei diesem Projekt heißt es gut Ordnung halten, damit das Rätsel am Ende auch richtig gelöst ist. Deswegen verpacke ich die fertigen Blöcke gleich in Tüten und achte darauf, dass auch ihre Nummer festgesteckt ist.

 

Tischläufer New Hexagon 2

Tischläufer New Hexagon 2

Mein „Unterwegs-Projekt“ geht auch weiter. Zwei Blöcke habe ich fertig genäht.

Links daneben liegt ein weiterer, für den ich bisher die Schablonen und Stoffstückchen zugeschnitten habe.

Der vierte ist geheftet. Es sind ein paar Segemente von der linken Seite zu sehen. Hier ist gut zu erkennen, dass ich nur durch den Stoff geheftet habe, damit ich die Schablonen später entfernen und wieder verwenden kann. Diese Technik habe ich vor vielen Jahren in einem Kurs von Regina Grewe gelernt und benutze sie seitdem für das English-Paper-Piecing. Umgedreht sehen die Segmente dann schon ganz ordentlich aus und warten auf das Zusammennähen – das nächste Gruppentreffen kommt bestimmt.

Rundes Deckchen 1

Rundes Deckchen 1

Für einen kleinen, runden Glastisch brauche ich ein neues Deckchen. In seinem Buch „New York Beauties & Flying Geese“ stellt Carl Hentsch auch runde Kissenbezüge vor. Da sie in der richtigen Größe sind, habe ich mir die vorgeschlagenen Blöcke aus dem Buch kopiert und angefangen, mein Deckchen zusammenzustellen. Das Ergebnis ist im oberen Bild zu sehen.

Einen solchen Farbverlauf hatte ich schon vor Augen, als ich im Sommer zusammen mit zwei Freundinnen Stoffe gefärbt habe, deswegen kommen die jetzt zum Einsatz. Da ich relativ kleine Stücke gefärbt hatte, habe ich mir auch Zuschneideschablonen angefertigt. Damit konnte ich den Zuschnitt ausprobieren und war sicher, dass das Stückchen Stoff auch ausreicht. Es hat viele Stunden gedauert, bis ich alle Stoffstückchen zugeschnitten hatte. Damit nichts wieder durcheinander kommt, habe ich sie auf die PP-Vorlagen gesteckt.

Von dem Ergebns war ich dann aber doch enttäuscht. Das war sogar mir „zu ordentlich“! Daraufhin habe ich die vorbereiteten Segmente noch ein paar Mal durcheinandergemischt.

Jetzt gefällt es mir und ich muss es nur noch nähen. Die Viertelkreis-Bögen werden auf Papier genäht und dann, wie schon beim NewYorkBeauty im letzten Jahr geübt, erst zu Viertelkreisen und dann zum Ganzen zusammengesetzt.

Da ich jede Menge Stoffe gefärbt hatte, habe ich mich auch für eine gepatchte Rückseite entschieden. Sie wird aus Viertelkreis-Bögen zusammengesetzt, die ich in zur Vorderseite passenden Farben zugeschnitten habe.

Damit mir nichts durcheinander kommt, habe ich die Segmente beschriftet und jeweils Viertelkreise in eine Tüte gesteckt.

 

Sudoku-Quilt 1

Sudoku-Quilt 1

Und schon wieder muss ich ein Projekt einschieben, so ein Pech aber auch.

Die bunten Stoffe hatte ich bei dem monatlichen Gewinnspiel  von Country Rose Quilts – Roswithas Quiltshop gewonnen. Nun lagen sie da und ich wollte sie wirklich liegen lassen. Aber dann kam die Patchwork Gilde Deutschland mit ihrem Adventskalender um die Ecke – einen Sudoku-Quilt, den wollte ich schon immer mal machen. Und dieser hat nicht nur 9 verschiedene Farben, sondern 9 unterschiedliche Blöckchen.

Im Dezember hatte ich keine Zeit mitzunähen. Aber ich habe schon mal angefangen, die schönen Stoffe zu schneiden. Schnell war klar, dass die Fat-Quarter nicht ausreichen würden und ich habe bei Roswitha ein Paket nachbestellt. Jetzt konnte ich alle 9 Blöcke zuschneiden – das Ergebnis ist oben zu sehen.

So weit die Geschichte zu diesem Quilt, nun muss ich nähen – 9 x 9 Blöckchen, das wird ein wenig dauern.

 

Tischläufer New Hexagon

Tischläufer New Hexagon

Mein neues Handnäh-Projekt ist ein Tischläufer aus Hexagons. Die Vorlagen stammen aus dem Buch „The New Hexagon“ von Katja Marek.

Diese Hexagons haben eine Kantenlänge von 3,5 Inch und werden aus mehreren Teilen zusammengesetzt. Jedes Hexagon wird ein anderes Muster haben. Sie werden in der EnglishPaperPiecing-Methode, also über Papier-Schablonen, die hinterher wieder entfernt werden, genäht. Ich werde die handgefärbten Stoffe verwenden und einen Farbverlauf gestalten.

Soweit die Theorie und nun geht es los.

Die Schablone oben links zeigt die Größe der fertigen Hexagons. Darunter liegen die Papier-Schablonen für ein Hexagon, daneben die Schablonen mit den Stoffzuschnitten für ein weiteres.

Voll motiviert starte ich ins neue Jahr.

 

Probeblöcke verarbeitet

Probeblöcke verarbeitet

Gleich zwei Teile habe ich am ersten Wochenende des neuen Jahres fertiggestellt. Die beiden Probeblöcke lagen noch herum, im Projekt hatten sie keinen Platz gefunden, aber zum Wegwerfen waren sie mir zu schade.

Aus dem freigeschnittenen Fisch nach Bernadette Meyr wurde ein MugRug. Das wird mein Mitgebringsel für eine Patchworkfreundin, deren Sternzeichen Fisch ist.

Und aus dem NewYorkBeauty nach der PP-Vorlage von Ula Lenz habe ich mir eine Aufbewahrung für die Klappleuchte genäht. Nun kann sie mich stilvoll auf Reisen oder zu Näh-Events begleiten.

Das Jahr fängt gut an.

 

 

Sternenerwachen 18

Sternenerwachen 18

Es ist vollbracht, mein Sternenerwachen ist fertig!

Vielen Dank an Roswitha von Country Rose Quilts für das tolle Design und Christine Staack von Quiltbahnhof für das All-over-Quilting.

Ich musste nur noch nähen. Das war am Ende noch einmal eine Herausforderung. Zuerst musste ich das Binding stückeln, weil kein Stoff allein mehr ausreichte. Selten habe ich es vor dem Annähen ausgelegt, dieses Mal musste es aber sein, weil ich möglichst keine Naht in den Ecken haben wollte.

Ein gequiltetes Sandwich von 150×200 cm unter der Nähmaschine sieht dann so aus, etwas sperrig das ganze….

Danach noch eine Runde – 7 Meter! – Binding mit der Hand auf der Rückseite angenäht und ich hatte es geschafft. Dachte ich, bis ich auch noch einen Tunnel genäht und mit der Hand angenäht habe. So lässt sich der Quilt, den ich als Tagesdecke nutze, auch mal aufhängen oder mit Hilfe einer Leiste auch besser zum Fotografieren herzeigen.

Inzwischen habe ich auch rekonstruiert, dass ich die großen Stücke der Blaudrucke aus Südafrika 2012 bei den Patchworktagen in Einbeck bei Pamoja – Stoffe aus Afrika gekauft hatte. Der Stand war in einem Klassenraum. Auf dem Flur davor hatten mich die Seidenstoffe aus dem Seidenhaus schon angesprochen. Deswegen habe ich nach den Blaudrucken die orangefarbene Seide erstanden, immer schön die Gegenfarbe einarbeiten. Die Auswahl an Blaudrucken erhöhte sich, als sich eine Patchworkfreundin von ihren 10cm-Quadraten trennen wollte. Sie hatte von jedem verfügbaren Muster 3 Quadrate erstanden, die ich ihr gerne abgenommen und eingearbeitet habe. Ein paar blaugemusterte Stoffe aus meinem Vorrat habe ich ergänzt. Der Hintergrund besteht aus verschiedenen „weißen“ Stoffen, die ich im Laufe der Fertigstellung aber auch noch ergänzen musste.

6 Jahre von der Idee bis zur Fertigstellung, ich bin sehr froh, dass die Stoffe eine so schöne Verwendung gefunden haben und wieder etwas mehr Platz im Regal ist.

 

Ein Nähtag ist etwas feines….

Ein Nähtag ist etwas feines….

Meine Patchworkgruppe traf sich zum Nähtag und jede nähte, worauf sie Lust hatte. Meine faltbare Schneidematte sollte mit, aber dafür hatte ich gar keinen Beutel. Warum nimmst du nicht einfach einen anderen Beutel, eine Plastiktüte, fragte eine Freundin. Alle PatcherInnen wissen, das geht gar nicht. Natürlch muss ein passend genähter Patchworkbeutel her. Wie schön, dass ich von dem bunten  Charm-Pack noch Reste liegen und außer dem fast schwarzen auch noch grünen Begleitstoff erstanden hatte.

Nun passen die Tasche und der Beutel zusammen und könnten auf Reisen gehen – und sei es nur bis zum Gemeindehaus beim nächsten Nähtag.

Außerdem wurde das Brillenetui von Stitches by Stellaluna fertig. Da passt sicher auch anderer Kleinkram rein und den hat man ja immer mitzunehmen.

 

Ich freue mich über mein Trio – in mal ganz anderen, als meinen üblichen Farben.

Sternen-Kissen

Sternen-Kissen

Zu der Tagesdecke Sternenerwachen sollte es auch ein Kissen geben. Geügend Stoffreste waren vorhanden und so griff ich zu Alex Andersons Buch „Sterne“.

Meine Wahl fiel auf den „Martha Washington Star“. Zu seiner Geschichte kann ich nichts sagen, mir gefiel einfach die Windmühlenmitte. Der fertige Sternenblock hat 30 cm, deswegen habe ich einen Rund drumherum genäht, um auf 40 cm zu kommen.

Als Rückseite habe ich den Block aus dem Sternenerwachen verwendet, der wegen der Farbwahl nicht so gut gelungen war. Da auch er zu den 30ern gehörte, musst auch hier ein Rand rum. Dadurch konnte ich den Hotelverschluss einbauen, ohne den Block teilen zu müssen.

Die Kissenhülle ist mit der Nähmaschine genäht, mit Resten eines alten Bettbezug gefüttert und mit der Nähmaschine gequiltet.

Es wird noch ein paar Wochen dauern, bis Decke und Kissen zusammenfinden, aber ich bin schon mal vorbereitet.

Das erste Geschenk ist dieser MugRug

Das erste Geschenk ist dieser MugRug

Für eine Freundin, eine echte Kaffeetante, habe ich diesem MugRug genäht. Ein MugRug ist, wörtlich übersetzt, ein Becherteppich. Also ein Mittelding zwischen Untersetzer und Tischset. Gedacht ist er für den Becher mit Kaffee oder Tee und vielleicht ein kleines Stück Kuchen. Dieses Exemplar ist 15×30 cm groß.

Das Latte-Macciato-Glas ist nach der PP-Vorlage von Ula Lenz genäht. Es gehört zu dem Projekt Kaffeeduft, zu dem sich Regina Greve, Claudia Hasenbach und Ula Lenz zusammengetan haben. Jede der drei Designerinnen stellt am Monatsanfang kostenlos einen Block zur Verfügung. Die Aktion ist im September angelaufen und wird fortgesetzt, bis 23 Blöckchen erreicht sind. Die lassen sich dann zu einem Quilt zusamensetzen.

Ich werde die übrigen Blöckchen sammeln, ein großes, neues Projekt kann ich in diesem Jahr nicht mehr anfangen.