Kategorie: Anderes

Flick- und Putzstunde

Flick- und Putzstunde

Flicken, ausbessern, ausputzen – auch das muss manchmal sein. Ganz unten im Berg lag eine Stola, die ich vor ein paar Jahren nach einer Anleitung von Birgit Freyer gestrickt habe. Ich habe allerdings ein Garn aus den Atelier Zitron genommen, weil ich es mal ausprobieren wollte.

Hätte ich geahnt, dass dieses Garn einer Motte schmecken würde, hätte ich auf das Ausprobieren verzichtet. Nun liegt das gute Teil schon lange in einer Schachtel und ich traue mich nicht ran. Glück im Unglück ist, dass die Motte sich durch den glatt  rechts gestrickten Teil gebissen hat. Und Garn ist auch noch jede Menge vorhanden.

Im ersten Schritt habe ich nun zur Bestandsaufnahme die Maschen der betroffenen Reihen mit Nadeln aufgenommen. Es fehlen gar nicht so viele, aber wie bekomme ich sie sauber dazwischen und sichere den Rest vorm Aufribbeln? Mit Maschenstich?

Ich muss noch ein wenig drüber nachdenken und lege es erst einmal wieder beiseite. Vielleicht sollte ich mal in in der Gruppe der Lace-Strickerinnen nachfragen.

Die Motte hat den Ausflug in meine Schachtel übrigens nicht überlebt.

Stoffe färben „in der Tüte“

Stoffe färben „in der Tüte“

In dieser Woche wurden Stoffe gefärbt. Eine Freundin hatte eingeladen zum „Färben in der Tüte“, nach einer Anleitung von Susanne Muuß. Das war für mich sehr gequem, brauchte ich doch nur meine Stoffe zu waschen. Alles andere hatte die Freundin nicht nur bereitgestellt, sondern z.T. auch schon vorbereitet, vielen Dank dafür!

Im ersten Schritt werden Farben und weitere Färbe-Hilfsmittel in Gefrierbeutel – viel zu lang, deswegen „Tüten“ –  eingefüllt. Diese werden durchgeknetet, um eine möglichst einheitliche Färbung der Stoffstücke zu erreichen. Anschließend werden die Tüten mit Klemmen verschlossen und in Eimern nach Hause transportiert. Im Waschkeller habe ich meine Tüten ausgebreitet.

24 Stunden später folgen die weiteren Schritte. Zuerst alle Tüten öffnen und die Stoffstücke ausspülen. Das sah hinterher so aus.

Danach drehten sie eine Runde in der Waschmaschine und kamen ziemlich verwirrt wieder raus.

Also entwirren, da half nur die Schere und auf die Leine damit. Und dann nur noch bügeln, mehr als 100 Stückchen.

Auf dem Foto sind die Färbeprotokolle zu erahnen, in denen wir eingetragen haben, wie wir gemischt haben. Dann kann man später darauf zurückgreifen.

Die Stoffe sind für ein bestimmtes Projekt entstanden. Dafür werden viele kleine Stücke benötigt, deswegen haben wir gleich kleine Stückchen eingefärbt und konnten die Vorräte an großen Stücken für später aufsparen.

Es hat mir viel Spaß gemacht und ich verstehe, warum viele Patchworkerinnen inzwischen alle Stoffe selber einfärben. Aber kaufen geht schneller!

 

Vorbereitung für das Patchwork-Treffen

Vorbereitung für das Patchwork-Treffen

In meiner Werkstatt nähe ich im Moment nur noch wenig. Grund dafür ist das Patchwork-Treffen am 7. Juli, das ich mit meiner Gruppe organisiere.

Es ist nett, wenn man sich bei solchen Treffen mit Namen anreden kann. Deswegen haben wir uns für unsere Gruppe Namens-Schilder ausgedacht. Eine Freundin hat unsere Namen gestickt und jedes Gruppenmitglied musste sein Schild nähen. Unsere Gäste fordere ich auf, sich auch Namens-Schilder mitzubringen. Für diejenigen, die keines haben oder ihres vergessen, habe ich die alten See-Sterne-Schilder rausgeholt. Damit wir schneller das passende finden, habe ich sie alphabetisch sortiert in die Holzkisten gestellt.